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Non-profit Projekt von Privatpersonen

office@wuenschmirwas.at

Als Europa von einer großen Flüchtlingswelle betroffen war, beschlossen zwei Freunde, etwas zu tun und den Menschen zu helfen. Tatjana und ihre Kollegin Roswitha überlegten ein Projekt, mit dem sie den Kindern im Kindergarten, in dem sie gearbeitet haben sowie Flüchtlingen helfen können. Die Kinder in diesem Kindergarten hatten leider nicht mal das Nötigste und auch in der Einrichtung selbst fehlte einiges.

Beim Zusammensitzen mit einem Kaffee entstand die Idee zu diesem Projekt. Der Name wurde in kurzer Zeit vergeben: "wünsch mir was". Beide Initiatoren waren der Meinung, dass dieser Name passen würde, denn das Projekt soll jedem Kind in Österreich helfen und die Wünsche dieser verwirklichen.

Das Projekt "wünsch mir was" ist nur ein Projekt, geleitet von Privatpersonen, die etwas Gutes tun wollen. Nach einiger Zeit kamen zwei weitere Personen hinzu und wurden zu Organisatoren. Gemeinsam organisieren sie das gesamte Projekt und beschenken mittlerweile über 100 Kinder in ganz Österreich.

Wir möchten an dieser Stelle nochmals betonen, dass "wünsch mir was" keine Organisation ist, nicht einmal eine Non-Profit-Organisation. Das gesamte Team sowie die Organisation der Beschenkungen erfolgt von Privatpersonen.

Im Laufe der Jahre

Das Projekts begann im Jahr 2014. Der private Kindergarten, in dem die beiden Initiatoren arbeiteten, wurde mit Spenden unterstützt. Viele Unterstützer, meist Freunde und Familie, kauften Dinge wie Bälle, Spiele und Dinge, die man für die Gymnastik im Kindergarten braucht. Eine Firma namens EFS, die von Anfang an zu den Unterstützern zählte, bezahlte einen Ausflug in den Zoo Herberstein für alle Kinder und für die Erzieherinnen des Kindergartens.

Im zweiten Jahr, 2015, begannen die Helferleins – jene, die Privatpersonen, die das Projekt mit Sachspenden unterstützten - nach dem Projekt zu fragen. Die Initiatoren erwarteten diese Unterstützung nicht und begannen mit Zustimmung des Leiters des Kindergartens so etwas wie "Weihnachten im Schuhkarton". Das bedeutet, dass jedes Kind ein Geschenk in einem Schuhkarton mit etwas Besonderem erhielt. Die Initiatorinnen wussten, dass die meisten Kinder normale Dinge wie Handschuhe, eine Haube oder einfach nur etwas Warmes zum Anziehen brauchten. Also schrieben sie eine Liste mit allen Namen der Kinder, dem Alter und was sie brauchen oder was sie sich vom Christkind wünschen würden. Jede/r Unterstützer/in erhielt diese Daten eines Kindes oder auf Wunsch von mehreren Kinder.

Diese Art der Hilfe für Kinder ist ein Bereich des Projekts und erhielt eine Unterstützung in Form einer Organisatorin – Frau Tamara Schiffer wurde zum fixen Mitglied.

In dieser Zeit wurde der zweite Bereich des Projekts geplant. Es wurde ein Weihnachtsfest am Schwarzlsee geplant und veranstaltet. Durch eine große Anzahl von Sachspenden und monetären Spenden bei der Veranstaltung "Flüchtlinge willkommen" konnte den Flüchtlingen Kleidung und andere wichtige Dinge überreicht werden.

Im dritten Jahr, 2016, wurde diesem Bereich des Projekts eine große Chance gegeben. Mit einem Baustein in Peru unterstützten Mag.a. Roswitha Wernig und Mag.a. Bettina Bickel die dort lebenden Menschen mit Spenden und eine Schule wurde gebaut. Es wurden auch Flüchtlingsfamilien in Stainz mit wichtigen Dingen wie Kleidung und Lebensmitteln unterstützt.

„Weihnachten im Schuhkarton" ging weiter und die rund 25 Kinder des Kindergartens erhielten persönliche Geschenke. Mit zunehmender Beliebtheit des Projekts stiegen die Sachspenden rasch an. Durch den Kontakt zur Organisation "Herzkinder Österreich" konnten diese ihren Zweck erfüllt.

Im Jahr 2017 hat sich das Weihnachtsprojekt verändert und ist gewachsen.

Der Kindergarten entschied, dass das Projekt nicht auf die gleiche Weise fortgesetzt werden kann, da jedes Kind das gleiche Geschenk erhalten sollte. Jedoch sind wir der Meinung, dass das Christkind nur persönliche Geschenke macht! Leider hatte dadurch die Zusammenarbeit mit dem Kindergarten ein Ende.

Glücklicherweise konnten die Organisatorinnen durch einen guten Kontakt zur Organisation "Herzkinder Österreich" eine neue Zusammenarbeit starten. Dadurch erhielten mehr als 32 Kinder persönliche Geschenke. Diese beschenkten Kinder leiden zum Teil an Herzerkrankungen oder stammen aus Pflegefamilien.

Seit diesem Jahr stieg die Zusammenarbeit und das Projekt wuchs. Im Jahr 2018 ‚explodierte‘ das Projekt und es konnten gesamt 110 Kinder beschenkt werden.

Im Jahr 2019 startete zum ersten Mal in der Geschichte von "wünsch mir was" eine neue persönliche Geschenkidee. Durch die Zusammenarbeit mit der Facebook-Gruppe "Gemeinsam sind wir stark! - Österreich (Herz für Familien in Not)" hatte die Organisatorin Frau Tatjana Schiffer-Wieser die Idee Helferleins des Osterhasen zu werden. Zur Freude von "Wünsch mir was" erhielten 70 Kinder ein persönliches Ostergeschenk.

Zukunft bei „wünsch mir was“

Wenn man die Schwestern Tatjana Schiffer-Wieser und Tamara Schiffer fragt, wird es kein Ende geben. Eine völlig neue Marketingstrategie, um mehr Menschen zu erreichen ist in Arbeit und die Facebook-Seite wurde neu gestaltet. In Zukunft wird das Projekt mehr Organisationen unterstützen und mehr Kinder beschenken, als je gedacht. Die bisherigen Weihnachtsaktionen, sowie die neu eingeführte Osteraktion sollen beibehalten werden und eine Schulstarter-Aktion ist in Gründung.

Die Initiatorinnen hätten nie mit solch einer Reichweite gerechnet, doch: Wünsche werden wahr, und "wünsch mir was" wird mehr als nur ein Wunsch!